Poezio
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Verfasser  [Vorname] Titel Sprache Erscheinung Kennung letzte Änderung Ansicht
Retzlaff, Manfred Nun estu trinkata Esperanto 2014 Arg-2265-1030 2015-01-28 00:00 Manfred nur diese entfernen
Meier, Ludwig Emil Eltrinku la vinon Esperanto Arg-2090-1030 2014-05-30 10:37 Manfred nur diese hinzufügen
Kerner, Justinus * Wohl auf noch getrunken Deutsch 1809 Arg-2089-1030 2015-01-27 23:51 Manfred nur diese entfernen

Justinus Kerner,
Nun estu trinkata

 

Justinus Kerner,
Wohl auf noch getrunken

 
übersetzt von Manfred Retzlaff    
 
Nun estu trinkata brilanta la vin'!   Wohl auf noch getrunken den funkelnden Wein!
Karuloj, mi devas forlasi nun vin.   Ade nun, ihr Lieben, geschieden muß sein.
Adiaŭ vi montoj kaj patra vi dom',   Ade nun ihr Berge, du väterlich Haus,
Pelata mi estas migrema mi hom'.   Es treibt in die Ferne mich mächtig hinaus.
 
La suno ne restas sur lok' ĉe l' ĉiel',   Die Sonne, sie bleibet am Himmel nicht stehn:
Ĝi iras antaŭen laŭ sia korpel'.   Es treibt sie durch Länder und Meere zu gehn.
La ondo ne restas soleca ĉe l' strand'.   Die Woge nicht hastet am einsamen Strand,
La ŝtormo bruadas potence tra l' land'.   die Stürme sie brausen mit Macht durch das Land.
 
Kun hasta nubaro la bird' flugas jen   Mit eilenden Wogen der Vogel dort zieht,
Kaj kantas enfore pri sia reven'.   und singt in der Ferne ein heimatlich Lied.
Peliĝas nun same la hom-junular',   So treibt es den Burschen durch Wald und durch Feld
Por migri eksteren tra lando kaj mar'.   zu gleichen der Mutter, der wandernden Welt.
 
Salutas lin tie jen super la mar'   Da grüßen ihn Vögel, bekannt überm Meer,
El lia hejmlando veninta birdar';   sie flogen von Fluren der Heimat hierher;
Odoras hejmece ĉirkaŭe de li,   Da duften die Blumen vertraulich um ihn,
Peliĝas aere eĉ ĝis tie ĉi.   sie trieben vom Lande die Lüfte dahin.
 
La birdoj rekonas la domon de li,   Die Vögel, die kennen sein väterlich Haus.
La florojn li plantis pro am' tie ĉi.   Die Blumen einst pflanzt´ er der Liebe zum Strauß
La amo, ĝi sekvas lin ja ĉie ĉi,   Und Liebe die folgt ihm, sie geht ihm zur Hand:
Hejmeca fariĝas la foro por li.   so wird ihm zur Heimat das fernste Land.
 
  Verfasser dieses deutschen Gedichtes ist
Justinus Kerner (*1786-09-18 -
†1862-02-21), veröffentlicht
1809.

Tiu ĉi kanto-teksto troviĝas en
http://www.volksliederarchiv.de/text1950.html.
La kanto estas aŭdebla en
http://www.youtube.com/watch?v=nT5CaiMH3uU.
La muziknotoj troviĝas en
http://www.markomannenwiki.de/index.php?title=Wohlauf!_noch_getrunken.
Pri la verkinto vidu la vikipediejon
http://eo.wikipedia.org/wiki/Justinus_Kerner.
 
   
 
Übersetzung des deutschen Gedichtes "Wohl
auf noch getrunken " von Justinus Kerner
(*1786-09-18 - †1862-02-21) ins
Esperanto durch Manfred Retzlaff (*1938-11-04)
in 2014.